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Presse-Archiv |
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Gesammelte Artikel und Berichte aus den örtlichen Presseorganen |
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| 2009-10-12 Ortsbegehung Unterrosphe |
12.10.2009 Pressemeldung
OP-Marburg OrtsbegehungIn Unterrosphe steht noch viel Arbeit anWetters Bürgermeister Kai-Uwe Spanka, Unterrosphes Ortsvorsteher Justus Metz, die Ortbeiratsmitglieder, Bürger und interessierte Anwohner nahmen sich rund zwei Stunden Zeit für eine Ortsbegehung in Unterrosphe.Unterrosphe. Nicht nur theoretisch, sondern praktisch an Ort und Stelle wollten sich alle Beteiligten einen genauen Überblick über die Sorgen und Nöte der Bewohner des Stadtteils verschaffen. Für eine Lösung hinsichtlich der schon immer bestehenden Fahrbahnverengung, innerhalb der Ortsdurchfahrt in Höhe des Hauses mit der Nummer 24, sind Experten gefragt. Die in diesem Zusammenhang entstehenden Kosten für die beidseitigen, derzeit teilweise nur fußbreiten Bürgersteige, die ab dort in Richtung Bürgerhaus führen, würden dann jedoch von den Anliegern zu tragen sein. Die nächste Station der etwa 15 Personen, die vom Bürgerhaus gestartet waren, war die Straße „Am Hang“. Bei einer Kostenschätzung der wohl längsten Straße der Stadt Wetter in den 80er Jahren, war die Sanierung mit mehr als eine Million D-Mark veranschlagt worden. Heute wären die Kosten mindestens doppelt so hoch, mutmaßte Bürgermeister Spanka und die damit verbundenen Gebühren für die Anlieger ebenso erheblich, sodass zunächst mit allen Anwohnern und Besitzern der angrenzenden Grundstücke innerhalb einer Bürgerversammlung gesprochen werden müsse. Klar sei, dass wegen des
katastrophalen Zustands der Straße dringender Handlungsbedarf bestehe.
Für den Wasserablauf dieser sowie der Straße Koppeweg – die dritte
Station an diesem Abend – müssen ebenso dringend Lösungen her.
Insbesondere im Winter sei bedingt durch Eis und Schnee, die
Nahversorgung sowie die Verkehrssicherheit erheblich gefährdet.
Provisorische Lösungen in der Vergangenheit hätten die Situation am
Koppeweg nicht verändert, so eine Anwohnerin. Der Bachlauf der Rosphe
bereite, laut Ortsvorsteher Justus Metz, ähnliche Probleme. |
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2006-06-29 Vetrabschiedung Dieter Rincke |
29.06.2006 Mitteilung Ortsbeirat
Rede
zur Verabschiedung von Bürgermeister Dieter Rinke Lieber
Dieter Für
mich ist es eine große Ehre, anläßlich der Verabschiedung von Dieter
Rincke als Bürgermeister der Stadt Wetter im Namen aller Ortsvorsteher
und Ortsvorsteherinnen hier ein paar Worte sagen zu dürfen. 18 Jahre Bürgermeistertätikeit
in der Stadt Wetter sind zwar im geschichtlichen Maßstab eine relativ
kurze Zeitspanne, aber als Amtszeit eines Bürgermeisters im Vergleich
zu einem durchschnittlichen Berufsleben von ca. 35 Jahren sind sie eine relativ lange Zeitspanne. In dieser langen Zeit
habe ich Dieter Rincke als gradlinigen Menschen, mit fundamentalen
Kenntnissen in der Verwaltung kennengelernt. Bei den
zahlreichen Wünschen der Ortsbeiräte gab er nur für
das finanziell Machbare seine Zustimmung. Ein Jein gab es für
ihn nicht. Dieter Rincke hat nie den Eindruck
hinterlassen,
dass ein Stadtteil bevorzugt oder benachteiligt worden wäre. Der
Austausch unserer Ansichten fand nicht immer die beiderseitige
Zustimmung. Bei den zahlreichen Gesprächen und Sitzungen haben wir nie
den Boden der Sachlichkeit verlassen. Nach 18 Jahren Dienstzeit kannst
du, lieber Dieter, mit Stolz auf das Erreichte in Wetter und in seinen
Stadtteilen, zurückblicken. Ich
kann mir vorstellen, dass mit der Verabschiedung von Dieter Rincke
sicher zwiespältige Empfindungen in ihm verbunden sind. Einerseits
bedeutet es eine Erleichterung, vielleicht sogar Befreiung, mit der
Amtswürde auch eine kräftezehrende Bürde ablegen zu können. Andererseits
bedeutet es auch einen Verlust und eine Art Trennung von einem Stück
des eigenen Ichs, eine so langwährende und erfolgreich erfüllte
Aufgabe abzugeben.
Meine
guten Wünsche gelten jetzt deinem Ruhestand, der so erfolgreich
verlaufen möge wie dein politisches Leben. Für die gute,
vertrauensvolle und menschlich immer angenehme Zusammenarbeit möchte
ich mich, auch im Namen der Ortsvorteher- kolleginnen und Kollegen und
derer, die nicht mehr im Amt sind, recht herzlich bedanken. Als Dank möchten wir dir ein kleines Präsent übereichen, damit du nach einer deiner zahlreichen Radtouren dich Stärken kannst. |
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2003-12-23 Rosphebrücke |
23.12.2003 Pressemeldung 383/2003 Landkreis Marburg Rosphebrücke in Wetter-Unterrosphe nach grundhafter Erneuerung für den Verkehr freigegeben
Landrat Robert Fischbach
konnte einen Tag von Heiligabend die erneuerte Rosphebrücke in
Wetter-Unterrosphe gemeinsam mit Vertretern des Amtes für Straßen-
und Verkehrswesen für den Verkehr freigeben.
Das Bauwerk überbrückt die „Rosphe“ im Zuge der Kreisstraße 2 in der Ortsdurchfahrt Unterrosphe. Das vorherige Bauwerk war eine einfeldrige Plattenbalken- bzw. Rippenkonstruktion aus dem Jahr 1931, mit einer später ausgeführten seitlichen Gehwegverbreiterung als Stahlbetonplatte aus dem Jahr 1971. Die Widerlager und Flügel bestehen aus Natursteinmauerwerk mit Betonhinterfüllung und betonierter Auflagerbank. Bei der im Jahre 1997 durchgeführten Bauwerks - Hauptprüfung wurden erhebliche Schäden festgestellt, welche die Tragfähigkeit und die Standsicherheit zwar nicht akut beeinträchtigten, für die Sicherung der Gebrauchsfähigkeit und Dauerhaftigkeit jedoch eine grundhafte Erneuerung der Brücke erforderlich werden ließen. Nach Auswertung der vorliegenden Bestandsunterlagen, Prüfberichte und Gutachten war ein Ersatz des gesamten Überbaues durch eine Stahlbetonvollplatte die wirtschaftlichste Lösung. Dabei blieb der zu überführende Straßenquerschnitt der Kreisstraße 2 im Grund- und Aufriss unverändert. Die Breite der beidseitig angeordneten Bauwerkskappen wurde von seinerzeit 0,80 Meter und 1,30 Meter auf je 1,60 Meter erhöht, um die an das Bauwerk angrenzenden Gehwege mit konstanter Breite über das Bauwerk hinweg zu führen. Die lichte Weite der Rosphebrücke beträgt in der Bauwerksachse 5,45 Meter, die lichte Höhe circa 1,70 Meter. Die neue Bauwerksbreite beträgt insgesamt 9,20 Meter. Baubeginn und Bauende auf der Fahrbahn waren jeweils circa 5 Meter vor und hinter dem Bauwerk. Der Auftraggeber, der Landkreis Marburg-Biedenkopf, wurde durch das Amt für Straßen- und Verkehrswesen Marburg vertreten. Auftragnehmer war ein Bauunternehmen aus Giessen. Die Bauarbeiten wurden unter Vollsperrung der K 2 durchgeführt. Für den überörtlichen Verkehr wurde eine großräumige Umleitungsstrecke eingerichtet. Der Verkehr wurde über die B 252 Wetter K 1 – K 2 geleitet. Für die ortskundigen Anlieger-, Liefer-, und Busverkehre gab es eine innerörtliche Umleitungsstrecke. Die öffentliche Ausschreibung erfolgte am 16.06.2003, der Baubeginn war am 18.08.2003. Das Bauende mit den Rest- und Nebenarbeiten wird bis Ende Januar 2004 erfolgen. Die voraussichtliche Baukosten betragen für den Landkreis Marburg-Biedenkopf circa 180.000 Euro. Als weitere Baumaßnahmen kommen Instandsetzungsarbeiten bei vereinzelten Fahrbahnschäden im Bereich der innerörtlichen Umleitungsstrecke noch hinzu.
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